Kirche St. Barbara in Tenneck



Kirchen-Kirche St. Barbara in Tenneck-Werfen
Kirchen-Kirche St. Barbara in Tenneck-Werfen

Nordwestlich von Werfen liegt der schon sehr lange von der Eisenindustrie geprägte Ort Tenneck. Der Salzburger Fürsterzbischof Sigismund von Schrattenbach ließ dort 1770 einen Hochofen und ein Hammerwerk errichten. Dieser Betrieb stand am heutigen Standort des  Eisenwerk Sulzau-Werfen. 1960 wurde zwar der Hochofenbetrieb eingestellt, bereits 1965 konnte jedoch durch die Arbeitsaufnahme des heutigen Eisenwerkes die Industrie im Ort gesichert werden. Da in der Region viele Bergleute und Hochofenarbeiter lebten, wurde der Gottesdienst in den Nachkriegsjahren zunächst in der Gefolgschaftsbaracke des Eisenwerkes abgehalten, die jedoch bald zu klein wurde. Durch Spenden und Opferbereitschaft der Arbeiter und Angestellten des Eisenwerkes konnte der Bau eines Gotteshauses in Angriff genommen werden. Das Grundstück wurde vom damaligen Bergrat Rolf Weinberger kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die Planungsarbeiten wurden von Architekt Alfred Diener kostenlos durchgeführt. Die Kirche wurde in den Jahren 1953 bis 1954 errichtet und am 24.Oktober 1954 durch Erzbischof Andreas Rohracher geweiht. Sie gehört zur Pfarre Werfen und liegt am Eingang ins Blühnbachtales. Die Kirche ist der heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergarbeiter, geweiht.